Montag, 17. Oktober 2016

Johanna Wasser - Rainbowland



Klappentext:

Für Annie stürzt eine Welt zusammen, als ihr kleiner Bruder nach einer Operation nicht erwacht.
Doch sie findet einen Weg, zu ihm zu gelangen – in ihren Träumen.

Nacht für Nacht sucht sie nach ihm und bekommt dabei unerwartet Hilfe von einem Unbekannten.
Annie traut ihren Augen kaum, als sich ihr neuer Mitschüler ausgerechnet als der Fremde entpuppt.

Doch warum geht er ihr aus dem Weg, obwohl er sie in den Träumen fast küsst?

Eigene Meinung:

Johanna Wasser schafft mit Worten eine Welt die nur wenige erschaffen können, sie verzauberte mich, sie ließ mich an Dinge glauben die es eigentlich nicht gibt und vor allem aber hat alles einen sehr realistischen Touch.
Nicht die magische, übernatürliche Welt steht für mich im Vordergrund sondern einfach auch Probleme die jeder kennt, mit denen sich jeder mal rum schlagen muss und genau das macht dieses Buch so lesenswert.
Die verwebung zweier Welten der Phantasie und der Realität gelingt der Autorin so gut, dass man meint man steckt mitten in der Geschichte.

Zwei kleine Anmerkungen habe ich, allerdings ist das meckern auf hohen Niveau.
Ich finde manchmal sind die Kapitel zu sprunghaft und die leichtgläubigkeit von Annie nervte mich ein wenig aber da kann man drüber hinweg sehen, wie gesagt meckern auf hohem Niveau!



Ansonsten rate ich euch, wenn euch das Buch gefällt, dann haltet Band zwei parat! Der Cliffhänger is echt gemein!

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Mit Ökostrom und fließend Wasser




Klappentext: 

Cordula und Michael haben ihr Ohne- Strom- Häuschen gegen einen renovierungsbedürftigen Bauernhof getauscht. Hier hoffen sie, ihrem Ziel von einem selbstbestimmten und möglichst autarken Leben näher zu kommen. Die Arbeit ist kaum zu bewältigen, und so entschließen sie sich, ein Wwoof- Hof zu werden.
Wwoof: WorldWide Opportunities on Organic Farms ist eine inzwischen fast weltweit vertretene Organisation, die Kontakte vermittelt zwischen Ökohöfen und freiwilligen Helfern aus aller Welt.

Offen und ehrlich berichtet Cordula über die Mühen und Freuden, ihren Traumhof in ein Zuhause zu verwandeln. Sie läßt den Leser teilhaben an ihrem Leben inmitten schwedischer Natur, eigenwilliger Hofbewohner und vieler Wwoofer, die ihr Leben bereichern.



Eigene Meinung:

Cordula lässt uns an ihrem Leben Teil haben. 

Ihr Leben welches chaotisch, nicht leicht aber vor allem lebhaft ist.

Cordula und ihr Mann Michael wollen autark leben, was nicht immer so einfach ist aber mit viel Unterstützung schaffbar. 

Die beiden erhalten Hilfe von den verschiedensten Menschen und Charakteren was dieses Buch noch mal interessanter macht, da man viele verschiedene Menschen kennen lernt. 

Oft musste ich schmunzeln, denn manche Anekdoten sind einfach amüsant. 

Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass man während des Lesens das Gefühl hat als würde man mit Cordula gemütlich einen Kaffee trinken und sie erzählt ihre Geschichte. 

Viele Fotos lassen die Geschichte noch lebendiger wirken.

Bewundernswert ist aber auch, dass Cordula und Michael das alles so gut meistern und nicht aufgeben, Hut ab! 

Zu guter Letzt finde ich regt das Buch auch zum nachdenken an über Konsum und alternative Lebensweisen.  

Eine klare Empfehlung von mir